Friedensarbeit

Das Jahrestreffen des Arbeitskreises Berufspolitik der körperbezogenen Methoden war – wie so vieles andere – überschattet von den aktuellen Kriegsgeschehen in der Welt. Die Welt und unsere Gesellschaft ist in einer Krise. Kurz- und mittelfristig sehen wir das durch die vielen Kriegsgeschehen nah und fern. Langfristig und unbemerkter (oder verdrängterer...) erschüttert uns die Klimakrise.

Die Frage, die sich die verschiedenen Berufsverbände gestellt haben ist, wie sie mit ihrer Arbeit einen Beitrag leisten können. Daraus entstand die folgende Pressemitteilung, die ich stimmig und wunderbar formuliert finde.

Im ersten Moment dachte ich: Was für ein Größenwahn...das wir (und eben auch ich) mit meiner Arbeit zum Weltfrieden beitragen soll. Doch selbst wenn man die Latte nicht so hoch anlegt – über die Wirkung von achtsamer Körperarbeit lässt sich nicht streiten. Wer sich seinem Körper und seinen inneren Vorgängen bewusst nähert, lernt und versteht auch mehr über seine inneren psychischen Prozesse. Kann auch mal einen Schritt zurücktreten, beobachten und in Ruhe entscheiden. Das führt nicht nur zu einem besseren Verständnis des eigenen Selbst, sondern auch des Gegenübers. Kleines führt zu Großem.

Und wer sich um seine eigenen Ressourcen gut kümmert, hat mehr freie Kapazitäten für andere Menschen. Achtsamkeit und Bewusstheit ist im guten Fall keine rein persönliche Bereicherung, sie spiegelt sich in einem besseren Umgang mit der Welt und den Mitmenschen.

Unser Netzwerk übt das schon seit Jahren, indem wir uns nicht nur gegenseitig unterstützen, sondern unsere Arbeit auch ehrenamtlich anderen Menschen zukommen lassen. So zum Beispiel jedes Jahr am 5. Dezember, wo viele Kolleg:innen ehrenamtlich tätige Menschen kostenlos massieren.

https://www.touchlife.de/was-hat-massage-und-koerperarbeit-mit-frieden-zu-tun